Wochenbett und die Zeit danach

Die Entscheidung, ein Kind zu haben ist von großer Tragweite.  Denn man beschließt für alle Zeit, dass das Herz außerhalb des Körpers herumläuft

Zwei bis drei Stunden nach Ihrer Geburt, werden Sie auf die Wochenstation begleitet.

Eine Hebamme besucht Sie und Ihr Baby dort täglich, spricht noch einmal über Ihr Geburtserlebnis und achtet auf die Rückbildungsvorgänge. Wenn Sie  Stillen möchten, unterstützt die Hebamme Sie gemeinsam mit den Kinderkrankenschwestern zum Aufbau  einer erfolgreichen Stillbeziehung. Sie steht Ihnen bei allen Fragen, die in dieser Zeit der großen körperlichen und seelischen Veränderung auftreten, zur Verfügung.

Nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus besucht Sie die Hebamme Ihrer Wahl zu Hause, anfangs täglich, später in etwas größeren Abständen, so oft, wie es erforderlich ist, bis zu 8 Wochen nach der Geburt. Während des Wochenbettbesuchs sieht sich die Hebamme das Neugeborene an, achtet auf seine Entwicklung und kontrolliert in regelmäßigen Abständen sein Gewicht. Sie beobachtet die Abheilung des Nabels und leitet die Eltern bei der Babypflege an. Häufig findet das erste „Babybad“ zuhause im Beisein der Hebamme statt.

Bei Fragen rund um die Entwicklung des Kindes, ob Stillen oder Flaschennahrung, steht sie jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Die Hebamme achtet zudem auf die Rückbildungsvorgänge Ihres Körpers und leitet Sie bei den ersten leichten Übungen (Rückbildungsgymnastik) an.

Besondere Aufmerksamkeit legen wir auf die Entwicklung des Neugeborenen und stehen bei allen Fragen der Babypflege, sowie der familiären Neuorientierung mit dem Baby zur Verfügung.

Stillberatung

Wenn Sie nach der Phase des Wochenbetts Probleme beim Stillen haben, können Sie die Hebamme telefonisch jederzeit erreichen. Außerdem können Sie noch weitere Hausbesuche mit Ihrer Hebamme vereinbaren.

Beikost

Bei Nahrungsumstellung des Kindes, sowie der Einführung der Beikost,  steht Ihnen Ihre Hebamme auch weiterhin zur Verfügung.